MASTER TEMPLATE

´Erstelle auf Basis der folgenden Angaben ein professionelles Marketing-Visual.

1. KOMMUNIKATIONSAUFGABE

Was soll das Visual erreichen?[z. B. Aufmerksamkeit erzeugen, Produkt verkaufen, Nutzen vermitteln, Vertrauen schaffen, Angebot bewerben, Launch ankündigen, Anmeldung fördern, Bewerbungen erzeugen, Arbeitgeber positionieren, Markenimage stärken] Zielgruppe:[Zielgruppe beschreiben oder leer lassen] Nutzungskontext:[z. B. Social Media Post, Social Ad, Website, Landingpage, Kampagne, Stellenanzeige, Eventkommunikation]

2. INHALT

Produkt, Dienstleistung, Marke, Person, Event oder Thema:[Inhalt beschreiben oder Referenzbild hochladen] Zentrale Botschaft:[Was soll beim Betrachter hängen bleiben?] Überschrift:[Text einfügen oder „keine Überschrift“] Zusatztext:[Text einfügen oder „kein Zusatztext“] Call to Action:[Text einfügen oder „kein Call to Action“] Weitere zwingend notwendige Informationen:[z. B. Datum, Ort, Preis, Rabatt, Stellenbezeichnung oder leer lassen] Verwende ausschließlich die vorgegebenen Aussagen und Informationen. Erfinde keine zusätzlichen Claims, Preise, Leistungsversprechen, Produktmerkmale oder Fakten.

3. BILDIDEE UND MOTIV

Gewünschte Bildidee:[Idee beschreiben oder „selbst entwickeln“] Hauptmotiv:[z. B. Produkt, Mensch, Personengruppe, Situation, Objekt, abstrakte Darstellung oder „selbst wählen“] Handlung oder Situation:[Was passiert im Bild? Oder „selbst entwickeln“] Umgebung:[z. B. Studio, Büro, Zuhause, Stadt, Natur, abstrakte Markenwelt oder „selbst wählen“] Entwickle eine visuelle Idee, die unmittelbar aus der Kommunikationsaufgabe entsteht.
Alle sichtbaren Elemente müssen eine kommunikative Funktion besitzen.

4. KOMPOSITION

Gewünschte Anordnung:[optional] Bildausschnitt:[z. B. Nahaufnahme, Halbfigur, Ganzkörper, Produktdetail, Totale oder „selbst wählen“] Perspektive:[z. B. frontal, Augenhöhe, leicht von unten, leicht von oben, Dreiviertelansicht oder „selbst wählen“] Platzierung des Hauptmotivs:[optional] Freie Fläche für Text:[Position angeben oder „selbst bestimmen“] Erzeuge eine klare visuelle Hierarchie.
Das wichtigste Element muss zuerst wahrgenommen werden.
Ordne alle weiteren Elemente entsprechend ihrer kommunikativen Bedeutung unter.
Vermeide unnötige visuelle Konkurrenz und überladene Kompositionen.

5. PERSONEN

Falls Menschen Bestandteil des Motivs sind:
Person oder Personen:[Alter, Erscheinung, Kleidung, Rolle oder leer lassen] Ausdruck und Körpersprache:[optional] Interaktion:[optional] Menschen sollen glaubwürdig, natürlich und zur Situation passend wirken.
Vermeide künstliche Posen, stereotype Werbegesichter, unnatürliche Mimik und offensichtlich inszenierte Stockfoto Ästhetik.
Achte auf korrekte Anatomie, Hände, Körperhaltung und Blickrichtungen.

6. PRODUKT UND OBJEKTE

Falls ein Produkt oder konkretes Objekt Bestandteil des Motivs ist:
Bewahre bei vorhandenen Referenzbildern Form, Proportionen, Farben, Materialien, Verpackung, Logos und charakteristische Details möglichst exakt.
Erfinde keine zusätzlichen Produktmerkmale, Logos, Beschriftungen oder Verpackungselemente.
Das Produkt muss physisch plausibel und hochwertig dargestellt werden.

7. LICHT UND SCHÄRFE

Lichtstimmung:[z. B. weich, hell, dramatisch, natürlich, kontrastreich, warm, kühl oder „selbst wählen“] Schärfe und Tiefenwirkung:[optional oder „selbst wählen“] Wähle eine professionelle Lichtführung, die Motiv, Material, Personen und Atmosphäre unterstützt.
Licht, Schatten und Reflexionen müssen glaubwürdig wirken.
Nutze Schärfe und Unschärfe gezielt zur Blickführung.

8. STIL UND VISUELLE TONALITÄT

Gewünschter Stil:[z. B. hochwertige Werbefotografie, editorial, dokumentarisch, grafisch, illustrativ, minimalistisch oder „selbst wählen“] Gewünschte Wirkung:[z. B. hochwertig, modern, vertrauenswürdig, emotional, dynamisch, mutig, elegant, nahbar, technisch, natürlich] Das Visual soll wie professionell entwickelte Marketingkommunikation wirken und nicht wie ein generisches KI Bild.

9. FARBWELT UND BRANDING

Marke:[Markenname] Markenfarben:[HEX Codes, Farbbeschreibung oder „frei wählen“] Weitere Branding Vorgaben:[Logo, Schriften, Gestaltungselemente oder leer lassen] Nutze Markenfarben und Branding so, dass sie die Bildwirkung unterstützen.
Achte auf ausreichenden Kontrast und eine konsistente Gesamtwirkung.

10. TYPOGRAFIE UND TEXTPLATZIERUNG

Falls Text Bestandteil des Visuals ist:
Integriere ihn als Teil der Gesamtgestaltung und nicht wie nachträglich auf das Bild gelegt.
Achte auf:
klare typografische Hierarchie
gute Lesbarkeit
ausreichenden Kontrast
sinnvolle Abstände
passende Platzierung
ausreichend freie Fläche
visuelle Verbindung zwischen Bild und Text
Verwende ausschließlich die vorgegebenen Texte.
Keine erfundenen Zusatztexte.
Keine zufälligen dekorativen Schriftzüge.

11. FORMAT UND TECHNISCHE ANFORDERUNGEN

Format:[z. B. 1:1, 4:5, 9:16, 16:9] Plattform oder Einsatz:[z. B. LinkedIn, Instagram, Website, Anzeige, Präsentation oder leer lassen] Weitere Anforderungen:[optional] Passe Komposition, Textgröße, Motivgröße und freie Flächen an das gewählte Format und den Nutzungskontext an.

12. VISUELLE QUALITÄT

Achte auf:
professionelle Komposition
klare Blickführung
realistische oder bewusst konsistente Materialien
präzise Details
glaubwürdiges Licht
kontrollierte Schatten und Reflexionen
saubere Kanten
natürliche Anatomie bei Menschen
hochwertige Farbabstimmung
professionelle Typografie
konsistente Bildsprache
hohe visuelle Glaubwürdigkeit

13. UNBEDINGT VERMEIDEN

Vermeide grundsätzlich:
generische KI Ästhetik
beliebige Stockfoto Ästhetik
unnötige Dekoration
überladene Bildwelten
zufällig schwebende Objekte
unmotivierte Neonfarben
unnötige Partikel
künstliche Lichtreflexe
übertriebene Effekte
unlesbare Typografie
erfundene Texte
falsche Logos
verzerrte Produkte
unnatürliche Personen
anatomische Fehler
visuelle Elemente ohne kommunikative Funktion

14. ENTSCHEIDUNGSREGEL

Betrachte alle Angaben als Creative Brief.
Wenn einzelne gestalterische Entscheidungen nicht vorgegeben sind, entwickle sie selbstständig auf professionellem Niveau.
Orientiere jede Entscheidung an:
Kommunikationsziel
Zielgruppe
Nutzungskontext
Bildfunktion
zentraler Botschaft
gewünschter Wirkung
Marke
Format
Frage nicht nach Informationen, die du sinnvoll selbst bestimmen kannst.
Erzeuge direkt das fertige Marketing Visual.

OPTIONEN ZUR ANPASSUNG VON BILDERN

1. STIL

Stil beschreibt die gestalterische Richtung des Bildes. Die Workshop-Unterlagen weisen ausdrücklich darauf hin, dass Begriffe wie „professionell“ oder „modern“ allein zu ungenau sind. Der Stil muss beschreibbar werden, damit die KI eine eindeutige Richtung erhält.

Redaktionell
Wie ein hochwertiges Magazinbild: klar komponiert, glaubwürdig und mit professioneller Lichtführung.

Dokumentarisch
Uninszenierter, beobachtender Look. Echte Situationen, weniger poliert, stärker als Momentaufnahme gedacht.

Fotografisch realistisch
So nah wie möglich an echter Fotografie, mit natürlichem Licht, realistischen Proportionen und glaubwürdiger Kameraästhetik.

Illustrativ
Gezeichnet, malerisch oder stilisiert, nicht rein fotografisch.

Grafisch
Reduzierte Formen, klare Flächen, starke Komposition, oft plakativ oder infografisch.

Filmisch
Cinematic Look mit bewusster Lichtstimmung, Tiefenschärfe, Farbstil und dramatischer Komposition.

Minimalistisch
Wenige Elemente, viel Raum, klare Ordnung und reduzierte Farbpalette.

Hochwertig
Premium-Look, saubere Gestaltung, kontrolliertes Licht, edle Materialien, kein Stockfoto-Stil.

Roh und authentisch
Unpoliert, ehrlich, weniger perfekt, mit sichtbarer Realität und natürlicher Atmosphäre.

Merksatz:
Stil beschreibt die gestalterische Kategorie des Bildes.

2. VISUELLE TONALITÄT

Die visuelle Tonalität beschreibt, wie ein Bild insgesamt wirkt beziehungsweise wie es sich anfühlt.

Warm oder kühl
Die Farbstimmung lässt ein Bild eher einladend oder distanziert wirken.

Ruhig oder dynamisch
Ein Bild kann still und geordnet oder bewegt und energiegeladen wirken.

Reduziert oder opulent
Ein Bild kann bewusst sparsam oder bewusst reich an visuellen Reizen aufgebaut sein.

Natürlich oder inszeniert
Ein Bild kann authentisch und beiläufig oder deutlich gestaltet und kontrolliert wirken.

Roh oder poliert
Ein Bild kann unbearbeitet und direkt oder glatt und perfektioniert erscheinen.

Merksatz:
Stil beschreibt eher die gestalterische Kategorie, die visuelle Tonalität beschreibt, wie sich dieses Bild anfühlt.

3. LICHT

Licht ist ein zentraler Bestandteil der Art Direction. Es kann in einem Master-Prompt fest voreingestellt und vom Teilnehmer bei Bedarf verändert werden.

Natürliches Licht
Natürliche, glaubwürdige Lichtwirkung ohne deutlichen Studiocharakter.

Weiches Licht
Sanfte, gleichmäßige Ausleuchtung ohne harte Kontraste.

Hartes Licht
Deutlich kontrastreicher und markanter als weiches Licht.

Seitenlicht
Licht kommt sichtbar von der Seite und modelliert Form und Tiefe stärker.

Gegenlicht
Die Lichtquelle befindet sich hinter dem Motiv beziehungsweise wirkt in Richtung Kamera.

Studiolicht
Kontrollierte, bewusst gesetzte Lichtwirkung mit klarer Inszenierung.

Morgenlicht
Lichtstimmung des frühen Tages.

Abendlicht
Lichtstimmung des späten Tages.

Weitere Optionen aus dem Marketing-Workshop:
Tageslicht, bewölkt, eigene Lichtstimmung.

4. BILDAUSSCHNITT

Der Bildausschnitt bestimmt, wie viel vom Motiv und von seiner Umgebung sichtbar ist. Er beeinflusst Nähe, Kontext und die Frage, ob Gesicht, Körper, Handlung oder Raum im Mittelpunkt stehen.

Kopfportrait
Sehr enger Ausschnitt auf Kopf und Gesicht. Der Fokus liegt stark auf Ausdruck und Persönlichkeit.

Portraitaufnahme
Kopf und Oberkörper stehen im Mittelpunkt. Geeignet für klassische Portraits und Expertenmotive.

Halbfigur
Die Person wird ungefähr bis zur Taille gezeigt. Nähe und Handlungsspielraum werden verbunden.

Hüftbild
Die Person wird ungefähr bis zur Hüfte gezeigt. Mehr Körperhaltung wird sichtbar, ohne zu viel Distanz zu erzeugen.

American Shot
Die Person wird ungefähr bis zum Knie gezeigt. Mehr Handlung und Körpersprache werden sichtbar.

Ganzkörperaufnahme
Die komplette Person ist sichtbar. Kleidung, Haltung und Bewegung werden Teil der Bildaussage.

Totale
Das Motiv wird in einem größeren räumlichen Zusammenhang gezeigt. Umgebung und Situation gewinnen an Bedeutung.

Nahaufnahme
Sehr enger Ausschnitt. Details oder Emotionen werden stark hervorgehoben.

Detailaufnahme
Nur ein kleiner Ausschnitt des Motivs ist sichtbar. Material, Struktur, Funktion oder ein bestimmtes Detail können dadurch hervorgehoben werden.

Supertotale
Das Motiv erscheint aus großer Distanz. Die Umgebung dominiert stärker.

5. PERSPEKTIVE

Die Perspektive beschreibt den Standpunkt, aus dem das Motiv betrachtet wird.

Augenhöhe
Kamera ungefähr auf Höhe des Motivs.

Aufsicht
Kamera blickt von oben auf das Motiv.

Untersicht
Kamera blickt von unten auf das Motiv.

Vogelperspektive
Deutlich erhöhter Blick von oben.

Froschperspektive
Sehr tiefer Kamerastandpunkt mit starkem Blick nach oben.

Frontalansicht
Motiv wird direkt von vorne gesehen.

Seitenansicht
Motiv wird von der Seite gezeigt.

Dreiviertelansicht
Motiv ist leicht gedreht und wirkt räumlicher als in einer rein frontalen Ansicht.

Hinweis:
Die Workshop-Folie listet diese Perspektiven visuell. Die einzelnen Wirkungsbeschreibungen werden dort nicht zusätzlich theoretisch ausgearbeitet.

6. BILDORDNUNG

Bildordnung beschreibt, wie ein Bild lesbar wird: Was fällt zuerst auf, wo bleibt Raum für Text und wie wird der Blick geführt?

Visueller Fokus
Das wichtigste Motiv muss sofort erkennbar sein.

Freier Bildraum
Leere Fläche gibt dem Bild Ruhe und schafft Platz für Überschrift, Logo oder Copy.

Vordergrund
Der Bereich, der dem Betrachter am nächsten ist. Er kann Nähe erzeugen, Tiefe schaffen, den Blick rahmen, ein Detail betonen, Atmosphäre aufbauen oder das Hauptmotiv hervorheben.

Mittelgrund
Hier liegt häufig das Hauptmotiv, die wichtigste Person oder die zentrale Handlung.

Hintergrund
Der Hintergrund gibt dem Bild Kontext. Er kann Ort, Atmosphäre, soziales Umfeld, Markenwelt, Tageszeit, Tiefe und Stimmung vermitteln.

Rahmung
Elemente im Bild können das Hauptmotiv visuell einfassen und hervorheben.

Blickführung
Linien, Licht, Körperhaltung oder Blickrichtung führen die Aufmerksamkeit zum wichtigen Bildbereich.

Leitfragen aus dem Workshop:
Was sieht man zuerst?
Gibt es Platz für Text?
Wirkt das Bild räumlich?
Wird der Blick gelenkt?

7. POSITION DES MOTIVS

Die Workshop-Unterlagen sprechen hier von der räumlichen Anordnung des Motivs.

Frontal
Das Motiv zeigt direkt zur Kamera und wirkt klar, direkt oder präsent.

Seitlich
Das Motiv wird von der Seite gezeigt und wirkt beobachteter, sachlicher oder weniger konfrontativ.

Schräg oder Dreiviertelansicht
Das Motiv ist leicht gedreht und wirkt räumlicher, natürlicher und dynamischer.

Zentral
Das Motiv steht in der Mitte und wirkt ruhig, klar oder symbolisch.

Versetzt
Das Motiv steht links oder rechts im Bild und schafft Raum für Text, Blickrichtung oder Spannung.

Gegenüberliegend
Zwei Personen oder Objekte stehen sich gegenüber und erzeugen Dialog, Konflikt oder Vergleich.

Gestaffelt
Elemente befinden sich in unterschiedlicher Tiefe und erzeugen Raum und Hierarchie.

Nah beieinander oder getrennt
Abstand kann Beziehung, Nähe, Distanz, Spannung oder Isolation sichtbar machen.

8. BLICKBEZIEHUNG

Blick in die Kamera
Die Person wendet sich direkt an den Betrachter und wirkt präsent, offen oder konfrontativ.

Blick auf ein Objekt
Die Aufmerksamkeit liegt sichtbar auf einer Sache und lenkt auch den Blick des Betrachters dorthin.

Blick zu einer anderen Person
Zwischen zwei Personen entsteht Beziehung, Dialog, Spannung oder Verbundenheit.

Blick aus dem Bild
Die Person schaut aus dem Bildraum heraus und wirkt beobachtend, suchend oder gedanklich woanders.

Blick in die Ferne oder aus dem Fenster
Die Person wirkt nachdenklich, vorausschauend oder innerlich beschäftigt.

Spricht zur Kamera
Die Person wirkt adressierend, erklärend oder direkt ansprechbar.

Spricht mit jemandem
Die Szene wirkt sozial, lebendig und dialogisch.

Blick nach unten oder auf die eigene Tätigkeit
Die Person wirkt konzentriert, vertieft oder ruhig bei einer Handlung.

Zusätzliche Emotionen aus dem Workshop:
sauer, traurig, wütend, lakonisch, skeptisch, konzentriert, freudig, lachend oder weinend.

9. ORT / UMGEBUNG

Ort und Umgebung geben dem Bild Kontext. Der Hintergrund darf nicht zufällig sein. Er beeinflusst, ob ein Bild glaubwürdig, hochwertig, warm, kalt, generisch oder spezifisch wirkt.

Konkrete Auswahlmöglichkeiten aus dem Marketing-Workshop:
Büro
Werkstatt
Fabrikhalle
Lager
Baustelle
Coworking Space
Outdoor
eigener Wunschort

Die Umgebung kann außerdem vermitteln:
Ort
Atmosphäre
soziales Umfeld
Markenwelt
Tageszeit
Tiefe
Stimmung

10. KLEIDUNG

Kleidung beeinflusst Rolle, Status und Glaubwürdigkeit.

Auswahlmöglichkeiten aus dem Marketing-Workshop:
Business
Business Casual
Arbeitskleidung
Handwerkskleidung
eigener Kleidungsstil

Zusätzliche Entscheidungsdimensionen aus dem Workshop:
formell oder informell
klassisch oder modern
auffällig oder zurückhaltend
praktisch oder luxuriös
branchenbezogen oder neutral
passend zur Situation oder bewusst kontrastierend

Merksatz:
Kleidung kann sofort Branche, Rolle, Haltung, Milieu, Status oder Nähe vermitteln.

11. FARBWIRKUNG

Farbwirkung wird im Marketing-Workshop als direkt veränderbarer Parameter angeboten.

Warm
wärmere Farbstimmung

Kühl
kühlere Farbstimmung

Kontrastreich
deutlichere Unterschiede zwischen hell, dunkel oder verschiedenen Farbbereichen

Entsättigt
zurückgenommene Farbintensität

Vintage
bewusst ältere oder nostalgische Farbanmutung

Schwarz-Weiß
Reduktion auf Grauwerte

Hinweis:
Die Präsentation listet diese Farbwirkungen als praktische Anpassungsoptionen. Sie werden dort nicht als eigenes Theorie-Modul ausführlicher definiert.

12. BILDWIRKUNG

Bildwirkung beschreibt die gewünschte kommunikative beziehungsweise emotionale Anmutung des Ergebnisses.

Auswahlmöglichkeiten:
Seriös
Humorvoll
Emotional
Nahbar
Kraftvoll
Inspirierend

Hinweis:
Diese Begriffe werden im Marketing-Workshop als praktische Auswahlmöglichkeiten genannt, ohne dort einzeln theoretisch ausgearbeitet zu werden.

13. REQUISITEN

Requisiten sind Gegenstände, die die Bildaussage unterstützen. Sie können Bedeutung präzisieren, aber auch ablenken.

Beispiele aus dem Workshop:
Produkt
Werkzeug
Notizbuch
Tasse
Smartphone
Laptop
Verpackung
Stift
Maschine
Schlüssel
Textil
Lebensmittel
eigene Requisiten

Zentrale Regel:
Gute Requisiten wirken nicht dekorativ, sondern tragen zur Aussage bei.

In mehreren Bildbriefings wird deshalb ausdrücklich empfohlen, reale Requisiten bewusst zu definieren und keine zufälligen KI-Elemente entstehen zu lassen.

14. FORMAT

Das Format bestimmt den Bildraum. Ein Bild kann in einem Format funktionieren und in einem anderen scheitern. Deshalb gehört das Format früh in die Bildanweisung.

16:9
Typisch für Website und Präsentation.

1:1
Typisch für quadratische Posts.

4:5
Typisch für LinkedIn und Instagram.

9:16
Typisch für Story und Reel Cover.

Eigenes Format
Für Banner, Anzeigen oder andere spezifische Medien.

Das Seitenverhältnis beeinflusst, wie viel Raum für Motiv, Text, Hintergrund und freien Bildraum zur Verfügung steht.

15. AUSSCHLÜSSE

Ausschlüsse beschreiben, was im Bild ausdrücklich vermieden werden soll. Sie schützen die Bildidee vor typischen KI-Reflexen.

Klischees:
keine generischen Business-Meetings
keine austauschbaren Stockfoto-Posen
keine generischen Business-Posen

Falsche Symbole:
keine Roboter
keine Hologramme
keine Zahnräder
keine blauen Zukunftsgrafiken, wenn sie nicht zur Aussage passen
keine Fahnen, wenn sie nicht gebraucht werden

Unpassende Emotionen:
kein übertriebenes Lächeln
keine künstliche Dramatik
keine falsche Euphorie

Störende Details:
keine falschen Logos
keine unlesbaren Texte
keine unlesbaren Schriftzeichen
keine Wasserzeichen
keine überladenen Hintergründe

Falsche Bildwirkung:
kein Hochglanz-Look, wenn das Bild glaubwürdig, ruhig oder dokumentarisch wirken soll
keine generische Stockfoto-Ästhetik

Grundgedanke:
Ausschlüsse sind keine Nebensache. Sie verhindern, dass die KI automatisch das Naheliegende ergänzt. Gute Ausschlüsse machen den Prompt kontrollierter, weil sie nicht nur sagen, was entstehen soll, sondern auch, welche Bildlogik vermieden werden muss.

KOMPAKTE NUTZUNGSLOGIK

1. Master-Prompt auswählen.
2. Eigene Inhalte einsetzen.
3. Voreinstellungen zunächst testen.
4. Nur relevante Parameter verändern.
5. Änderungen konkret formulieren.
6. Nicht jede Option auf jedes Motiv anwenden.

Beispiele für konkrete Änderungen:
„Ändere das Licht auf weiches Abendlicht.“
„Zeige die Person als Halbfigur.“
„Positioniere das Hauptmotiv rechts und schaffe links freien Bildraum.“
„Ändere die Tonalität von kühl auf warm.“
„Verwende einen dokumentarischen statt eines polierten Stils.“
„Entferne alle generischen Business-Symbole.“